Freitag, 26. Juni 2015

Sie ist so streng ...

Hätte man das gedacht, da man kinderlos durchs Leben gegangen war, dass man mit solchen Worten gerne betitelt wird: "Sie ist so streng ...". Da hätte ich nie auch nur einen Gedanken daran verloren. Wollte ich doch selbst nie so streng sein, wie ... ja wie.
Streng ist relativ. Streng vor 30, 40 Jahren hatte noch eine andere Dimension als "Streng" heute. In unserer Zeit gilt man als streng, wenn man konsequent bei seinen ursprünglichen Aussagen bleibt, sprich "Nein ist ein Nein und bleibt ein Nein und wird nicht zu Jein oder Naja." 
Ich gebe es zu, ich habe ernsthaft Schwierigkeiten mit Kindern und Erwachsenen, denen so wichtige Worte wie "BITTE" und "DANKE"  im Wortschatz fehlen. Und Kinder, die Aussagen von Erwachsenen ignorieren oder im Gegenteil mit "Nein, du hast mir nichts zu sagen, immerhin bist du nicht meine Mutter!" an den Kopf knallen, wenn es um essentielle Regeln des Miteinanders geht, verstehe ich einfach nicht. 

Hey Leute, auch wenn Eure Bilcke töten könnten, es macht mir nichts, wenn ich Euch zu streng bin.  Och ich Arme, natürlich wäre ich auch gerne mal weich und nachgiebig ... Doch mein Alltag ist ja nur streng und grau, hier gibt es nur Graubrot und grauenhafte Witze bei einem graugrauen Wetterbild und alle müssen Cola trinken. Gelt richtig schrecklich streng. ;o)

Gerne mache ich mit meinen Kindern und Freunden Quatsch, singe, spiele, albere und tanze mit ihnen durch die Gegend. Diese Momente sind wertvoll und schön. Sie gehören zum Leben wie auch das Funktionieren im Alltag. Da muss man manchmal wirklich "verdammt streng" sein, auch mit sich selbst. 

Die beste Begründung, warum ich so streng sei, lieferte ein Nachbarskind seiner Mutter: "Die ist voll streng! Weißt du auch, warum? Das liegt daran, weil die so viel Cola tringt." 

Na, dann - ei Prosit, auf die Strenge!

Foto: Liz Belinde Jöckel








Montag, 12. Januar 2015

Ratlos im Ratgeberwald: Lernen lernen

Wir sind mitten drinnen. Piratenkind 1 schreibt in dieser Woche 2 Klausuren und kommende Woche eine. An sich ja nicht schlecht, so nach den Ferien, ganz frisch, wieder in medias res. Doch leider wollte das Piratenkind die Ferien zum Erholen nutzen und den minimalen Lernaufwand betreiben. Und ehrlich, der Rest der Familie war auch nicht traurig darüber, konnte man doch auch mal wieder Ausflüge machen, ausschlafen, spielen, in den Tag bummeln - und das alle 5 Piraten am Stück.

Deshalb unterstützt die Piratenmutter nun auch fleissig das lernende Kind, das weiterhin so gar keine Lust auf Lernen hat. Sie fragt aus, sie überprüft, sie coached an allen Ecken und Enden - sie googled nach Tests, sie gibt die von den Pädagogen angegebenen Links zu den Lernseiten bei ihrem Internetsucher ein und downloaded, dass der Rechner streikt. Es wird bis zur Ermüdung getippt, während verbissen gebüffelt wird. Alltag an deutschen Küchentischen - und das potenziert sich mit steigender Kinderzahl.

Es ist ein Markt, der Markt des Wissens: Nicht nur in Buchform, sondern auch als Reader, CD, Worddokument, PDF und und und kann man alles erwerben. Es gibt Portale, da handeln Eltern untereinander mit Klassenarbeiten. Unglaublich!

Man kommt in Versuchung - man denkt darüber nach, Bücher zu kaufen, in denen aufgezeigt wird, wie lernen gelernt wird. Aber wann, will er denn lernen zu lernen, wenn er so schon keine Zeit und Lust hat. In manchen Schulsystemen gibt es ein Fach, das heißt sogar "Lernen lernen". Den Kurs würde ich als "Trotzdem-Nicht-Helikopter-Mutter" für Piratenkind 1 sofort buchen. Aber diese Chance hat er an seiner Schule nicht.

Dann vielleicht doch das Buch meines Sandkastenfreundes kaufen? Er versucht Kindern zu zeigen, dass man durch positive Eselsbrücken besser lernen kann, durch emotionale Bilder, Wissen zu fixieren. Ich sollte mir ernsthaft Zeit dafür nehmen und mich damit auseinander setzen.

Doch ich biete zur Zeit emotional kein gutes Bild - eine grübelnd tippende Piratenmutter, die dem Kind gerade eine Sortierphase gönnt.

Und in zwei Wochen haben wir dann Zeit zum Singen:



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Dienstag, 6. Januar 2015

Neue Seminare bei der VHS

Liebe Blog-Leserinnen und Blogleser,

heute wende ich mich mit einer Eigenwerbung an Euch: Die VHS bietet in diesem Semester wieder spannende Kurse an - u.a. einen Kurs von Catharina Clausen und mir:

Guerilla-Marketing vom Feinsten (Anmeldung hier)
Effiziente Nutzung des sozialen Online-Netzwerkes Facebook für den Einzelhandel und für Dienstleister  
Kundengewinnung und Eigenwerbung findet nicht nur mehr auf Plakaten, Flyern und durch Werbeaktionen statt. Immer mehr Menschen nehmen weltweit an der Kommunikation und sozialen Interaktion übers Internet in Blogs, Social Networks und weiteren Social Media Diensten teil. In unserem Seminar wird Ihnen als Unternehmer die Möglichkeit aufgezeigt, über soziale Netzwerke wie Facebook Ihre Kunden direkt anzusprechen und durch Online-Werbeaktionen diese an Ihre Dienstleistung und Ihre Produkte durch individuelle Ansprache zu binden. Ein Kundendialog - der außer Zeit - nichts kosten muss. Nutzen Sie Ihre neuen Chancen! Der Kurs ist in zwei Einheiten unterteilt und besteht aus je zwei Terminen:
Einheit I
Thema der Schulung ist: „Wie setze ich mein Produkt ins rechte Licht.“ Sie bekommen Einblick in die Komposition von Bildmaterialien, in die Bildbearbeitung, sowie in die Auseinandersetzung mit Bildrechten.
Einheit II
hier erfahren Sie, wie Sie im sozialen Netzwerk „Facebook“ durch die Kombination von Wort und Bild für Ihre Produkte oder Dienstleistungen kostenfrei werben können.
Mitzubringen sind:
USB-Stick, Schreibmaterialien, Digitalkamera oder Handykamera. Ein Beispielprodukt - oder -projekt, welches Sie gerne fotografisch für Ihr Unternehmen in Szene setzen möchten.
Erstellte Bilder aus Einheit 1, weiteres Bildmaterial von Produkten, Personen und Arbeitssituationen.
Hinweis: Vorhande Bilder & Materialien bitte auf CD oder Stick mitbringen.

4 Abende, 26.02.2015, - 19.03.2015,


und eine weitere Schreibwerkstatt mit mir:
Schreibwerkstatt: Pst, schon mal gezwitschert? (Anmeldung hier)
Tagebuch schreiben löst so manchen inneren Konflikt - doch fehlt einem oft die Resonanz auf Gedanken, Ideen und Vollbrachtes. Es geht auch anders -  viele sind schon dabei! In sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, haben Blogs oder eigene Homepages. Sie würden auch gerne? Sie sind sich aber nicht sicher, ob Sie dies für sich zufriedenstellend schaffen? Diese Schreibwerkstatt greift nach der großen Nachfrage des Kurses "Schon mal gepostet"? nochmals das Thema Schreiben eines eigenen "Blogs" und das Bedienen sozialer Netzwerke auf. Die Werkstatt
will Ihnen den Einstieg in das Thema "Bloggen", "Posten" und "Tweeten" leicht machen und die Sicherheit geben, den Bericht aus dem täglichen Leben, Geschichten von Reisen und die Umsetzung von kreativen Ideen und eigene Produkte einem breiten Publikum zu zeigen. Mitzubringen sind außer der Lust am Schreiben, Präsentieren und Werben, digitale gespeicherte Fotos (Haustiere, eigenes Foto, Landschaften ...), sowie Schreibblock und Stift.

2 Termine, 24.01.2015, 31.01.2015





Würde mich freuen, wenn wir uns bei der Gelegenheit sehen würden!

Lieber Gruß von Silke