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Samstag, 23. Januar 2016

Jeder hatte schon einmal ...

... ein Kinderbuch in Händen! Das ist bereits eine Voraussetzung ...

Ab März biete ich wieder einen neuen Kurs an:

Schreibwerkstatt: Kinderbuch



"Darüber müsste man ein Buch schreiben!" Diese Feststellung hat doch jeder schon einmal gedacht. Der ein oder andere hat es bereits selbst ausprobiert. Doch oftmals heißt es: Aller Anfang ist schwer. Diese Schreibwerkstatt soll zeigen, dass nach den ersten Hemmungen, Schreiben richtig zur Sucht werden kann. Ob einen Leserbrief verfassen, im Internet ein "Weblogger" zu werden - oder auch nur für sich oder Freunde zu schreiben, das alles ist mit ein bisschen Fantasie und dem richtigen Handwerkszeug möglich. in dieser Schreibwerkstatt soll ein kleines, gemeinsames Buch, ein Kinderbuch entstehen. Kind war jeder - somit haben wir alle eine Menge Selbsterfahrung mit einzubringen, mit Kinderbüchern konnte sich jeder einmal auseinandersetzen. Was dabei heraus kommt? Das Berühmte: wer mit wem? Und was ist passiert? Ein Kinderkrimi, ein Bilderbuch, ein historischer Kinderroman, vielleicht Tatort Ludwigsburg? Das alles weiß noch keiner. Aber eines ist gewiss, es wird Kreativität abverlangt, Spaß am Schreiben und ein bisschen Selbstdisziplin.

Auf der rechten Seite dieses Blogs sehen Sie bereits die Ergebnisse der vergangenen Schreibwerkstätten "Kinderbuch".

Interessiert? Mehr erfahren Sie, wenn Sie auf Schreibwerkstatt:Kinderbuch klicken und hier können Sie sich anmelden.



Freitag, 21. Juni 2013

Schnecken checken!

Kennt Ihr noch das Spiel Moorhuhn jagen? Also, ich jage ja keine doof gackernden Mohrhühner über eine Farm und knalle sie wahllos ab ... aber das Suchtpotential meiner derzeitigen allabendlichen Betätigung ist vergleichbar: Mein Spiel heißt Schnecken checken. Es handelt sich hierbei um ein Freizeitspiel ohne PC, das im Handel nicht käuflich erwerblich ist. 
So wie andere gerne Boccia oder Ferderball im Garten spielen, streife ich mir voller Frust-Lust Einweghandschuhe über, packe eine handelsübliche Müll- oder Vespertüte und los geht's. (Ohne diese Sonderausrüstung könnte man stundenlang seine Hände waschen - ohne Erfolg!)
Erst geht man auf die Pirsch - sucht die üblichen Stellen ab: Schnittlauch, Oregano, Bärlauch, Erdbeeren, Frühblüher ... dann wird es komplexer, man muss durch den Garten kriechen, so wie das Objekt der Begierde ... man begiebt sich auf das selbe Niveau und späht mit Adleraugen sie aus. Ihr könnt Euch überhaupt nicht vorstellen, welch buntes Treiben oberhalb der Grasnarbe in der Abteilung Schnecke so geboten wird. Die Suche wird zur Zeit täglich im Überfluß belohnt. Von klitzeklein, schwarz oder weiß, mit Kräusel-Haus oder ohne Nicht-Kräusel-Haus, im Tigerlook oder durchsichtig - es gibt sie in rauhen Mengen. Sie fressen sich selektiv durch unsere Gärten und machen gerne die Lieblingsblümchen und Kräuter dem Erdboden gleich.
Und hier kommt jetzt das große Können zum Einsatz: Mit diesen Gummihandschuhen, die glibbrigen Dinger zu packen und sie, ohne sie zu verlieren, oder eine unzertrennbare Gemeinschaft mit ihnen einzugehen, diese in den Beutel zu stopfen. Sieger ist, wer in der Nachbarschaft, die meisten Glibberdinger gefangen hat. Ja, schließlich ist dieses Spiel ein Gesellschaftsspiel und wir hängen mit unseren Nasen alle hier im Gebüsch oder unter den Hecken - immer auf der Suche nach der besten Quote.
Ich würde mal sagen, mein Handicap kann sich sehen lassen: 50-100 Schnecken pro Abend!

Es gibt auch Spielvarianten mit anderen Hilfsmitteln: Statt der Einweghandschuhe bedienen sich manche dem Salzstreuer oder der Gartenschere. Für diese Disziplin bin ich zu feige - ich gebe es zu. Lieber nicht wissen, was der Müllentsorger mit meiner täglichen Ration an Schnecken so anstellt.
Frage ist nur: Gehören die Schnecken in den Rund- oder in den Flachmüll?Was mein Ihr?

Und was macht Ihr an so lauen Sommerabenden?
Ich muss jetzt mal los, neue Handschuhe besorgen und mich noch mental auf meinen Einsatz heute Abend vorbereiten ...

Alles Liebe - Silke



Dienstag, 30. April 2013

Der Weg - Hand in Hand!

Joghurts haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, radioaktiver Zerfall wird durch eine Halbwertszeit bemessen und bei Juristen, Steuerberatern und Banken gibt es Fristen. Inzwischen werden schon Elektrogeräte so angefertigt, dass sie eine gewisse Lebensdauer nicht überschreiten …
Vor zehn Jahren bin ich einen Pakt eingegangen, ohne gewollte Terminierung, ohne absehbare Selbstzerstörung … nein, er ist nachhaltig – „bis dass der Tod Euch scheidet“. „Nachhaltigkeit“, das Wort können und wollen viele nicht mehr hören, doch wenn ich es recht bedenke … es passt zu meiner und seiner Grundeinstellung und gehört anscheinend in allen Bereichen zu uns. Intensiv soll unser gemeinsames Leben sein, schön kommunikativ und langanhaltend, ohne Verluste und ohne Nöte bei anderen hervorzurufen und an die Zukunft denkend, planend und organisierend. Das Wort Scheidung ausgeklammert – nicht existent.
Das Finale furioso wird kommen. Schließlich bin ich weder Dr. Faustus, noch mein Pirat der Teufel. Deshalb gebe ich mich keiner Illusion hin oder denke sogar so fatal, dass wir unsere Generationszeit erleben möchten, ganz nach der Formel:  ln N = N0 + kt. Doch finde ich es süß, wenn ich alte Ehepaare sehe, mit schrumpeliger Haut und Altersflecken übersähten Händen, die nebeneinander hertrotten, rollern oder walken – je nachdem, wie sie noch können und sich viel zu erzählen haben. Genau so soll es werden.  

Und deshalb jetzt ein Lied für den Piraten. 

Silke


Montag, 8. Oktober 2012

Der ersteTag danach

Komisch, so ein Gefühl - ich hab die eine Arbeit beendet, die andere noch nicht richtig angefangen - dürfte 100 % zuhause bleiben, bin aber total verplant. Der eine Fuß noch hier, der andere Fuß schon da. Beim Alten kann man sich innerlich noch nicht vollkommen lossagen, beim Neuen kann man schon kreativ einsteigen ... aber eigentlich erst ab November so richtig. Komisch, komisch. Und da ich mit den Füßen immer schon motorische Schwierigkeiten hatte (habt Ihr mich schon mal einen Hampelmann machen sehen ... Koordination von Armen und Beinen zusammen geht nur beim Tanz. Tanzgymnastik ist aber schon viel zu viel.) habe ich mir mein bereits schon lädiertes Fußgelenkband (Schwebebalken 8. Klasse ;o))  mal wieder so richtig sakrisch vertreten. Das hat man von der zweigleisigen Koordination.
Hm, sollte mich in den drei Wochen auf das hier und jetzt beschränken. Vielleicht ein guter Vorsatz. Und Eure Vorsätze? Wie steht es mit denen. Was bietet Euch der Oktober?

Privat habe ich jedenfalls guten Beistand:

Danke!!! Silke

Sonntag, 2. September 2012

Veränderungen - stufenweise!

Hier war es in den letzten Wochen sehr still. Das liegt nicht an der Ferienzeit - nein, ich habe mich auch ein bisschen zurückgenommen, um zu sehen, wo der berufliche Weg in Zukunft mich hinführt und musste Entscheidungen treffen. Ich kann nicht wissen, ob es der richtige Weg ist, ich weiß aber, ich würde es immer glauben, würde ich den Schritt - die Stufe nicht wagen.

Ein lieber Freund, der mir aus der Weite immer gerne mit Rat und Tat zur Seite steht, hat mir folgendes Gedicht aus der Feder von Hermann Hesse zugeschickt - es bestärkt mich in meinem Handeln. Danke noch einmal an dieser Stelle!
Das "Stufen-Gedicht":
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Hoffentlich, hattet Ihr eine schöne Sommerzeit - der Herbst naht, derzeit noch mit allen Köstlichkeiten aufwartend: Erntedank steht vor der Tür!

Ein kurzes Lebenswert noch zum Schluß:

  1. Familie
  2. Freunde
  3. Obst
  4. Gemüse
  5. Stille
  6. Sonnenblumen
  7. Schlaf
  8. Neuanfang
  9. Rasen unter nackten Fußsohlen
  10. Tier: Hasen, Wellensittiche, Frösche, Katze, Hund, Spinnen, Schnecken
Und was ist bei Euch in dieser Woche lebenswert? Über Antworten und Lebenswerte freue ich mich!

Silke


Sonntag, 12. Februar 2012

Liebenswert - Lebenswert - Lebenswerk - Danke!

Die Melancholie ist in den letzten Tagen durch diverse Ereignisse wieder verstärkt ... Und dieses LEBENSWERT ist denen gewidmet, von denen ich viel gelernt habe ... aber denen ich nicht mehr persönlich dafür danken kann, weil sie ihr Leben bereits abgeschlossen haben; in jungen Jahren und im stolzen Alter! Tragisch, geliebt, einsam, erwartet ...

  1. Christian - der mir früh gezeigt hat, dass tiefe Symphatie auch nach Verfremdung und totalem Auseinanderleben bleibt ... ein tiefes, uneingeschränktes JA!
  2. Stefan - dass es zu schade ist, sich von anderen zu sehr beeinflussen zu lassen und der mich einfach mochte, auch wenn ich uncool war.
  3. Frau Holzwarth - dass Geduld kein Hexenwerk ist und man immer ein bisschen mehr kann, als man glaubt!
  4. Herr Wolfsteiner - das Leben ist ein bisschen wie ein Schachspiel und man muss nur an sich glauben
  5. Christa-Maria - kritische Liebe tut manchmal weh, aber, wenn man damit umgehen kann und es versteht ...
  6. Rainer - zuhören ist wichtig! Hey, ich übe ...
  7. Omi - auch wenn einen viele Tiefen treffen, muss man stark und  fröhlich bleiben: POSITIVES DENKEN



Silke

Sonntag, 5. Februar 2012

Lebenswert

Nachdem das Leben einen immer mehr zum Nachdenken bringt ... Aufgaben stellt, deren man glaubt, nie gewachsen zu sein und auch nie gewachsen sein will ... braucht man immer wieder die zarten Hinweise ... die LIEBENSWERTs und LEBENSWERTs des Alltags. Hier sind wieder die 10 der Woche:

  1. Unsere Familie, inklusive Oma und Opas und und und
  2. Knallrote Glückschneekinderbäckchen
  3. Kleine gelbe Krokusblüten, die sich aus dem Eismantel drücken, wie Küken aus ihrer Schale.
  4. Heißer Schwarztee im Feenbecher am Rande des Eislaufsees
  5. Fleischfressende Piratenpflänzchen
  6. Mit Uli und Elfriede in der Reithalle Pferde gucken
  7. Dass der Anschnallgurt auch wieder auftauen kann und die bessere Hälfte nächstes Mal bestimmt nicht mehr radeln muss ;o)
  8. Ein Tag Urlaub in Aussicht!
  9. Dass unsere Waschmaschine wahre Wunder vollbringt
  10. Das Sams

 Ich wünsche Euch eine LIEBENSWERTE LEBENSWERTE WOCHE mit LESENSWERTEN Alltäglichkeiten!

Gute Nacht - schlaft gut und träumt 'was Schönes - Silke