Ihr wollt wissen, warum es in letzter Zeit so still hier ist? Hm, im neuen Jahr tut sich so einiges ... und in den letzten Tagen durfte ich mich mit etwas ganz Besonderem beschäftigen. Soll ich Euch auf die Folter spannen? ...
JAHA?
Nein, ich will Euch einweihen: Die Zauberformel heißt MOMO TAFRA. Es gibt vier ganz tolle, engagierte Autorinnen, die Ihr neues Werk bald vorstellen ... und ich darf ein klein bisschen helfen. Die Autorinnen heißen zusammen Momo Tafra. Ein Autorinnenquartet, das ein Kinderbuch geschrieben hat. Und dies wir zur Buchmesse in Leipzig erscheinen (wenn ich die kommenden Stunden schön brav bin und nicht zu viel blogge ;o) ).
Also Augen und Ohren auf - damit Euch hier keine Meldung in Zukunft zu diesem Buch entgeht
Wenn Ihr hier im Blog links ein bisschen runterrudert, dann findet Ihr auch die ISBN zum Vormerken!!!
Alles Liebe und bis bald
Silke
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Montag, 9. Januar 2012
Freitag, 23. Dezember 2011
Stade Zeit
Jetzt ist die "Stade Zeit" vorbei - nachdem es in den Einkaufszentren vor Geglitzer und Gefunkel nur so gekracht hat, der Alltag engst auf eng getaktet war ... jetzt kann er kommen der heilige Abend. Und um dem verlockenden Weihnachtstagstreß aus dem Weg zu gehen, klinkt sich die Piratenfamilie aus und geht zum Frühstücken, bummeln und in die Kirche ... und lässt das Christkind zuhause mal machen. Stad und gemütlich, besinnlich und echt soll es sich morgen anfühlen - und das wünsche ich Euch auch!
Ich weiß zwar, dass es bei uns am "Heiligen Abend" direkt am Abend etwas lauter "stad" ist - so wie bei Heinrich Heine am "Heilig Dreikönig" - aber innerlich fühl ich die Echtheit und die Gemütlichkeit - trotz Piratengeschrei!
Die heiligen Drei Könige
Die heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”
Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.
Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heiligen Drei Könige sangen.
Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten - genießt den freien Abend und erholt Euch gut von den letzten Tagen
Eure Silke
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Glückswerk,
Nachtwerk,
Noch zu vollbringendes Werk
Samstag, 8. Oktober 2011
Montag, 19. September 2011
Unsterbliche Erinnerungen
Im Alltag nicht spürbar ... und doch ein Loch im Sein. Letzte Woche musste ich mich innerlich von einem ganz arg liebgewonnen Menschen, meiner Omi, verabschieden ... eigentlich war der Abschied real schon längst vollzogen ... Demenz und örtliche Distanz trennten uns wie Welten voneinander. Jetzt ist dieser liebe Mensch nur noch Geschichte ... aber in mir lebt er weiter. Wenn mich das bauernschlaue Lächeln meines 2. Piratenkindes anstrahlt - sehe ich nicht nur mein Kind vor mir ... nein, es lächelt mich auch meine Omi an. Gepaart mit den strahlenden Augen, wie die meines Mannes oder die meiner verstorbenen Schwiegermama, oder dem großen Kopf seine Oma wirkt das ganze noch viel intensiver ... und doch ist es mein einzigartiges zweites Piratenkind, das mir gegenüber steht und wohl Schabernack ausheckt. Schabernack, für den auch meine Omi von Kindesbeinen an prädestiniert war, mit dem sie Familiengeschichte schrieb.
Sie fehlt, schon länger ... aber jetzt ist es mir noch schmerzlicher bewusst, als vor einer Woche.
Deshalb sollte man das Liebgewonnene, das Wichtige - die Menschen um einen - festhalten (nein, ich meine nicht klammern und mit Liebe erdrücken), nein - mit lockerer leichter Liebe, Aufmerksamkeit und Toleranz, um ihre Blicke, ihre Lächeln - ihr ganzes Wesen auf der Festplatte Gehirn einzubrennen.
Das versuche ich ... mit geduldiger Liebe; Obwohl ich Geduld leider noch nie in großer Menge vorweisen konnte, ganz im Gegenteil! Drückt mir die Daumen, dass ich mein Ziel einmal erreiche!
In diesem Sinne - Euch eine ruhige und wohlbehütete Nacht!
Schlaft gut und träumt 'was Schönes!
Silke
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Gedankenwerk,
Nachtwerk,
Noch zu vollbringendes Werk
Montag, 23. Mai 2011
Doch rund und schön
Kennt Ihr das - von Euch selbst oder Euren Kindern oder ... das typische Bettritual - jedes Piratenkind hat bei uns ein eigenes Ritual - Der "GROßE" kuschelt gerne und bekommt vorgelesen, hört CD - Nummer zwei schläft am liebsten mit dem Papa ein (wer allerdings zu erst einschläft ist nicht das Piratenkind). Tja, und Nummer drei kann am Abend wegen der starken Müdigkeit keiner Geschichte mehr folgen und braucht ein Gute-Nacht-Lied nach dem "Nase-Nase". Ja, und da kommt mein Lieblingsschlaflied zum Einsatz (die Länge ist einfach bestechend schön und lässt das Piratenkind wirklich meist zur siebenten Strophe in den Schlaf rüberdämmern - beim finale furioso auch gerne mit Schlafsprung). Dieses Lied spiegelt so viel wieder - es beschäftigt mich danach oft stundenlang. Die Strophe drei zum Beispiel, da hat sich Herr Claudius echt was bei gedacht -
All das was wir nicht sehen - nicht real fassen können, ist doch ein Fremdkörper in unserem Leben und erst einmal suspekt. Je näher man rückt, je mehr man es fühlt, um so existenter darf es sein. Vieles wollen wir überhaupt nicht fassen.
Es gibt derzeit viel in meinem Leben, das ich lerne, erfahre, ertaste, in dessen Nähe ich komme - das hätte ich mir früher nie so vorgestellt. Und jetzt - jetzt soll es Alltag sein, jetzt ist es real fühlbar und extrem menschlich. Wohl nicht zu belachen und keineswegs nicht faßbar.
Manch einem erging es so in der Aubildung, in einem Job - mit Familie. Mit Neuem, das ursprünglich nur ein Traum war - einst unerreichbar weit weg oder zeitlich so fern.
Mein Leben ist von der Schnelligkeit ein Leben auf der permanenten Überholspur; das, das mich Dimensionen erahnen lässt, die weit weg waren ... und es ist doch rund und schön. Es erfüllt mich - so wie es ist - mit Abendritualen, frechen Piratenkindern und Riesenalltagsprogramm. Ich weiß, es wird einmal wieder anders kommen, familiär - beruflich und kräftetechnisch. Elfriede, Du hast vollkommen Recht: Carpe diem ... toujours.
In diesem Sinne - eine gute ereignisreiche Nacht - träumt 'was Schönens.
Silke
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
All das was wir nicht sehen - nicht real fassen können, ist doch ein Fremdkörper in unserem Leben und erst einmal suspekt. Je näher man rückt, je mehr man es fühlt, um so existenter darf es sein. Vieles wollen wir überhaupt nicht fassen.
Es gibt derzeit viel in meinem Leben, das ich lerne, erfahre, ertaste, in dessen Nähe ich komme - das hätte ich mir früher nie so vorgestellt. Und jetzt - jetzt soll es Alltag sein, jetzt ist es real fühlbar und extrem menschlich. Wohl nicht zu belachen und keineswegs nicht faßbar.
Manch einem erging es so in der Aubildung, in einem Job - mit Familie. Mit Neuem, das ursprünglich nur ein Traum war - einst unerreichbar weit weg oder zeitlich so fern.
Mein Leben ist von der Schnelligkeit ein Leben auf der permanenten Überholspur; das, das mich Dimensionen erahnen lässt, die weit weg waren ... und es ist doch rund und schön. Es erfüllt mich - so wie es ist - mit Abendritualen, frechen Piratenkindern und Riesenalltagsprogramm. Ich weiß, es wird einmal wieder anders kommen, familiär - beruflich und kräftetechnisch. Elfriede, Du hast vollkommen Recht: Carpe diem ... toujours.
In diesem Sinne - eine gute ereignisreiche Nacht - träumt 'was Schönens.
Silke
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