Montag, 26. August 2013

Malware und andere Schikanen

Stille - erzwungen. Ist gar nicht aufgefallen - ist ja auch Urlaubszeit. Ja, ich habe auch Urlaub, aber deshalb nichts schreiben? Ganz, ganz untypisch - wer mich kennt, weiß, dass dies schier nicht möglich ist *Augenrollen, die muss doch immer Ihren Senf zu allem abgegeben* Ja, still sein, kann ich eigentlich gar nicht, nur wenn ich alleine bin in träumen darf ... aber so im Hamsterrad des Lebens ... nein schier unmöglich.

Ja, aber ich durfte die freie Zeit nicht zum Schreiben oder Quasseln nutzen, nein ... eher fleissig recherchieren, rumschieben, löschen, uploaden, downlooaden und und und was das Zeug hält, um einen Schnellkursus in Malware zu machen. Jetzt habe ich mich mit Antivirenprogrammen, Internetsecurity und Firewalls sehr intensiv auseinandergesetzt. Und bin ich schlauer?

Ja, ich habe keinen Wurm, kein trojanisches Pferd und nix gefunden ... und trotzdem habe ich bei jemandem einen Fehleralarm ausgelöst. Das ist echt super, vor allem, wenn man so viel Ahnung und Nichtwissen im Bereich PC-Pflege mit sich bringt wie ich. Und was war es jetzt? Kein Virus ... kein wie auch immer die Dinger heißen???

Ach Omilein, Du hattest so Recht: Die Welt ist schlecht, aber man soll's sich das Leben nicht schlecht reden lassen und dabei auch noch sich einfach selbst treu bleiben. Hast Du es je geschafft? Ich versuche es!

Also, werde ich jetzt als Ahnungslose gesichert bis unter die Haarwurzeln gegen alle Viren und Konsorten antreten und weiter im www mit meinen Piraten mein Unwesen treiben - frei Schnauze, wie es mit gefällt und immer auf der Hut, ganz nach dem Motto:
"Ich hab’ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit,
Nach ‘nem bißchen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit."
Ach übrigens ... habt Ihr auch schon die Wahlunterlagen bekommen? 

Gute Nacht - Silke


Sonntag, 14. Juli 2013

Erntezeit


Im Herbst letzen Jahres durfte ich an einem Seminar zum Training von Moderationsmethoden teilnehmen. Wichtig war hierbei immer der Harvest: die Ernte. Sprich, was bekomme ich aus den Leuten heraus bezüglich der Knackpunkte, die diskutiert werden.

Mein Harvest der letzten Wochen ist extrem überfällig. Die Zeit ist wieder reif für ein "LEBENSWERT". Die Ereignisse der letzen Wochen waren gigantisch ... Seitdem der Alltag nach dem Urlaub wieder angebrochen war, hat der eine Event der anderen Veranstaltung die Hand gereicht und dabei ist enorm viel wieder passiert.





Deshalb erfolgt mein Lebenswert wieder stichpunktartig - als Liste, die aber nur einen Auszug aus vielen tausenden Lebenswerts darstellt.

Die letzten Wochen waren lebenswert, weil: 

  1. Leo es geschafft hat, wieder gesund zu werden,
  2. wir viele Freunde gesehen haben, die wir sonst eher selten sehen,
  3. trotzdem Zeit war, um Wasserspiele mit den Kindern zu spielen (auch wenn es weh tat ...),
  4. es lange, ganz lange Terrassenabende gibt,
  5. es lange, ganz lange Terrassenmorgende am Wochenende gibt,
  6. sich Piraten aller Größen so doll freuen können,
  7. die nächsten Ferien vor der Tür stehen,
  8. ich zur Zeit Feen-Lieder sammle (Dota, ZaZ, wer kennt noch mehr?)
  9. ich viele interessante Leute kennenlernen durfte, privat, beruflich - halbprivatberuflich
  10. ich mich auf die kommende Woche, auf eine tolle Aktion freue (wäre prima, wenn Ihr mitmacht.)
Ich wünsche Euch eine lebenswerte Zeit ...

Bis bald - Silke

Freitag, 21. Juni 2013

Schnecken checken!

Kennt Ihr noch das Spiel Moorhuhn jagen? Also, ich jage ja keine doof gackernden Mohrhühner über eine Farm und knalle sie wahllos ab ... aber das Suchtpotential meiner derzeitigen allabendlichen Betätigung ist vergleichbar: Mein Spiel heißt Schnecken checken. Es handelt sich hierbei um ein Freizeitspiel ohne PC, das im Handel nicht käuflich erwerblich ist. 
So wie andere gerne Boccia oder Ferderball im Garten spielen, streife ich mir voller Frust-Lust Einweghandschuhe über, packe eine handelsübliche Müll- oder Vespertüte und los geht's. (Ohne diese Sonderausrüstung könnte man stundenlang seine Hände waschen - ohne Erfolg!)
Erst geht man auf die Pirsch - sucht die üblichen Stellen ab: Schnittlauch, Oregano, Bärlauch, Erdbeeren, Frühblüher ... dann wird es komplexer, man muss durch den Garten kriechen, so wie das Objekt der Begierde ... man begiebt sich auf das selbe Niveau und späht mit Adleraugen sie aus. Ihr könnt Euch überhaupt nicht vorstellen, welch buntes Treiben oberhalb der Grasnarbe in der Abteilung Schnecke so geboten wird. Die Suche wird zur Zeit täglich im Überfluß belohnt. Von klitzeklein, schwarz oder weiß, mit Kräusel-Haus oder ohne Nicht-Kräusel-Haus, im Tigerlook oder durchsichtig - es gibt sie in rauhen Mengen. Sie fressen sich selektiv durch unsere Gärten und machen gerne die Lieblingsblümchen und Kräuter dem Erdboden gleich.
Und hier kommt jetzt das große Können zum Einsatz: Mit diesen Gummihandschuhen, die glibbrigen Dinger zu packen und sie, ohne sie zu verlieren, oder eine unzertrennbare Gemeinschaft mit ihnen einzugehen, diese in den Beutel zu stopfen. Sieger ist, wer in der Nachbarschaft, die meisten Glibberdinger gefangen hat. Ja, schließlich ist dieses Spiel ein Gesellschaftsspiel und wir hängen mit unseren Nasen alle hier im Gebüsch oder unter den Hecken - immer auf der Suche nach der besten Quote.
Ich würde mal sagen, mein Handicap kann sich sehen lassen: 50-100 Schnecken pro Abend!

Es gibt auch Spielvarianten mit anderen Hilfsmitteln: Statt der Einweghandschuhe bedienen sich manche dem Salzstreuer oder der Gartenschere. Für diese Disziplin bin ich zu feige - ich gebe es zu. Lieber nicht wissen, was der Müllentsorger mit meiner täglichen Ration an Schnecken so anstellt.
Frage ist nur: Gehören die Schnecken in den Rund- oder in den Flachmüll?Was mein Ihr?

Und was macht Ihr an so lauen Sommerabenden?
Ich muss jetzt mal los, neue Handschuhe besorgen und mich noch mental auf meinen Einsatz heute Abend vorbereiten ...

Alles Liebe - Silke