Donnerstag, 15. März 2012

Der unsichtbare Angreifer ...

Mit knallharten Kauzen, knarzenden Klonkrieger, kecken Kobolden kennen sich meine Piratenkinder aus. Jeder Fiesling hat keine Chance, wenn die kleinen Helden der Kinderzimmer mit ihren Tricks auspacken.

"Aber, Mama - was kann ich denn gegen Strepto ... äh ... machen?" 

Ja, was kann man da nur machen? Streptococcus pneumoniae heißen sie, die unsichtbaren Angreifer, die unsägliche Kopfschmerz- und Fieber-Monition in ihren Taschen tragen. Streptococcus verstecken sich mit ihren Tarnkappen in allem, was Kindermünder berühren, Kinderfinger durchfühlen und auch permanent rumschleppen wollen. 

Held Peterle hat die erste Fahrt gewonnen.
 Ehrlich - da hilft nur die chemisch-medizinische Keule. Ein Trost für mich als Mutter, die Zeit der widerlich dickflüssigen Klebsäfte ist vorüber. Die Kinder sind im Lebensalter der Tablette angekommen. Diese kann man zerteilt in Brotkügelchen schlucken, notfalls mit einem Ratespielchen: "In welcher Kugel ist das Allheilmittel versteckt?" ohne es zu merken herunterschlucken.

Der Kampf ist diesmal so gut wie gewonnen. Die Phase, des "Fiebernd-im-Bett-Liegens" ist vorüber jetzt beginnt die kraftlose "Mir-ist-ja-so-langweilig"-Phase. Die Gelegenheit ist günstig der Keimherd-Phobie nachzugehen und alles aus dem Kinderzimmer, zu räumen und selbst dem ein oder anderen  haarigen Helden mit Mamas "Weißen Riesen" kräftig auf den Pelz zu rücken.


So genießt jetzt das halbe Kinderzimmer eine Freifahrt in der Waschmaschine während mein Piratenheld mit Hilfe des Radios und CDs die Langeweile bekämpft.
Ich wünsche Euch einen schönen viren-bazillen-freien Frühlingsstart und vergeßt Eure kleinen Helden nicht - wer weiß, wer Euch über den Weg läuft.
Silke

PS: Kurze Vorabinfo an alle Heldchen: lange Wartezeiten sind einzuplanen!

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