Freitag, 23. Dezember 2011

Stade Zeit

Jetzt ist die "Stade Zeit" vorbei - nachdem es in den Einkaufszentren vor Geglitzer und Gefunkel  nur so gekracht hat, der Alltag engst auf eng getaktet war ... jetzt kann er kommen der heilige Abend. Und um dem verlockenden Weihnachtstagstreß aus dem Weg zu gehen, klinkt sich die Piratenfamilie aus und geht zum Frühstücken, bummeln und in die Kirche ... und lässt das Christkind zuhause mal machen. Stad und gemütlich, besinnlich und echt soll es sich morgen anfühlen - und das wünsche ich Euch auch!

Ich weiß zwar, dass es bei uns am "Heiligen Abend" direkt am Abend etwas lauter "stad" ist - so wie bei Heinrich Heine am "Heilig Dreikönig" - aber innerlich fühl ich die Echtheit und die Gemütlichkeit - trotz Piratengeschrei!

Die heiligen Drei Könige

Die heiligen Drei Könige aus dem Morgenland,
sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
die Könige zogen weiter,
sie folgten einem goldenen Stern,
der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
da sind sie hineingegangen;
das Öchslein brüllt, das Kindlein schrie,
die heiligen Drei Könige sangen.


Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten - genießt den freien Abend und erholt Euch gut von den letzten Tagen

Eure Silke



Donnerstag, 15. Dezember 2011

Ungünstige Zeit ...

Also, da gibt es Viren, ach, die kommen immer zur ungünstigen Zeit!
Da gibt es schlechte Noten - verdimmich nochmal, echt immer zur ungünstigen Zeit!
Da gibt es schimmliges Brot - ausgerechnet jetzt!
Und und und. Man ärgert sich und kann es aber nunmal nicht ändern. Meist ist es ja auch nicht unbedingt ein selbstgewähltes nur selbstverursachtes Schicksal - und man weiß es auch eigentlich selbst. Aber blöd, wenn man das so direkt dann noch aufs Brot (ausnahmsweise nicht schimmlig) geschmiert bekommt.
So auch heute: 
"Ein Kreuzbandriss. Zu dumm: Termine gibt es bei der Radiologie erst in 2 Monaten wieder - wissen Sie, Sie haben sich dafür wirklich die denkbar ungünstigste Zeit ausgesucht!"

Hm, kann mir einer mal sagen, wann es günstig ist eine fette Erkältung oder gar Magen/Darm zu bekommen? Wann es super ist, wenn ein Brot schlecht ist? Oder wann ist es günstig, sich mit Vollkaracho beim Radln auf die Straße zu legen? (Zumal - das war schon vor zwei Wochen, aber hm, heute war echt erst die ungünstigste Zeit damit zum Arzt zu gehen) Echt, wenn Ihr mir das sagen könntet - ehrlich, das würde mich stark treffen. Ich weiß es nämlich nicht - ist grad auch ganz schlecht dafür - denkbar ungünstig ... so in der Zeitbemessung!!! ;o)

In diesem Sinne, Euch noch eine schöne Restadventszeit - Alles Liebe von Silke


Dienstag, 29. November 2011

Halbzeitmutti

Also, kennen Sie das - diese innere Sprachlosigkeit - und danach, da kommen einem Abhandlungen der Rechtfertigungen in den Sinn ...
Ich hatte es hier bereits einmal geschildert - und ja, jetzt nutze ich den Blog zur Rechtfertigung: Also, für alle meine Mitmenschen - ich bin nur eine Halbtagsmutter, bekennend!!! Das impliziert natürlich auch, ich bin nur eine Halbtagskollegin. Das ist sicher ein schweres Los für die, die sich daran stören. Aber es gibt auch welche, die es akzeptieren ... unter den Kollegen, wie auch unter den Vollzeitmuttis und die tuscheln nicht hinter vorgehaltener Hand! Wenn man es nämlich so betrachtet, lebe ich den Halbtagsalltag. Ich trenne meinen Tag mit der Bahnfahrt wie ein Obstesser seinen Apfel mit dem Messer. In der einen Apfelhälfte bin ich E-Mailerin, Informtionsvermittlerin mit Grundkenntnissen im guerilla marketing und und und. In der anderen Apfelhäfte bin ich Rundumerzieherin, Reinigungskraft und kreative Chauffeurin, Halbzeitmutti beim Fußball und Tanzbär für Balletmäuse, Schwimmmentorin und Musikmuse... Kreativ will man auch noch sein, so bleibt einem noch die Zeit der abendlichen GlühBIRNE die den Künsten der Freizeitkonditorei und Spaßkocherei noch Raum bietet.

Und weil alles sich nicht so perfekt lebt, wie es sich liest, verpacke ich das lieber unter dem Motto - kreatives Leben, anstatt von mir zu fordern, perfekte 100% Mutti inklusive 100% Kollegin und 100% Glühbirnennutzerin zu sein. Denn abends gehen meine Lichter oftmals bei einem Glas Rotwein aus und dann träume ich von dem Vollzeitwochenende (das es so auch nicht gibt ;o) ). Es ist das Leben eines Teilzeithippies ... mit Hosen mit kreativem Lochmustern, einer Frisur im original After-Bed-Look und eher einem Pausenbrot als einem vollwertigen Mittagsmenü.

In diesem Sinne, liebe Grüße aus der Apfelhälfte der Teilzeitmutter von Silke