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Freitag, 23. September 2016
Danke für: Den Wandel grundlegender Rahmenbedingungen ...
... so bezeichnet man auch den Paradigmenwechsel. Ich weiß, Ihr habt sicher schon damit gerechnet ... in der schönen Regelmäßigkeit von zwei Jahren drücke ich auf Neustart.
Und immer zur gleichen Jahreszeit. Schicksal oder Bestimmung?
Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ganz bestimmte Leser, wissen darum, dass ich mir das wirklich gründlich überlegt habe. Jetzt ist aber erst einmal Ruhe mit dem unsteten Arbeitsleben - versprochen!!! Fünf Jahre werde ich mich nun auf alle Fälle wieder um grüne Themen kümmern und mich verstärkt für den Bereich nachhaltige Verkehrskonzepte und "zukunftssichere" Mobilität einsetzen.
Ich danke hier an der Stelle allen, die mir geholfen haben, diesen Wechsel zu wagen. Danke für Euren Zuspruch – auch wenn es Euch nicht leicht gefallen ist! (Ihr werdet mich nicht los – das wisst ihr – ich bin zäh wie alter Kaugummi am Schuh …!!!).
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Dienstag, 29. September 2015
Klärchen, zeig mir den richtigen Weg!
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| Hier kann man das Büchlein bestellen |
NEU und in bundesweiter Auflage ist das Buch zur Verkehrserziehung: „Klärchen, zeig mir den richtigen Weg!“ erschienen. Gemeinsam mit dem Illustrator Matthias Kringe entwickelte ich das Kinderbuch "Klärchen, zeig mir den
richtigen Weg!", herausgegeben vom Schilderüberwachungsverein.
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Mittwoch, 26. Februar 2014
Sehr verehrtes Publikum ...
Circus, Karneval, Fasching oder wie ich in den letzten Jahren lernen durfte Fasenat - das lässt viele Menschen mutieren - verwandeln, zu dem, was sie eigentlich sein wollen und der Alltag nicht zulässt.
Karneval, der "wird sehr unterschiedlich zelebriert: Karnevalsumzüge, Masken, Musik und das Verkleiden spielen eine Rolle. ..." (Wikipedia) Eine Rolle? Es ist an sich das Wichtigste überhaupt. Eine neue Haut überstülpen, mal Tabus brechen, Tanzen & Singen, mal anders sein dürfen.
Celebration - ganz ohne Schokolade, vielleicht mit ein bisschen Alkohol für den Mut - und husch, husch ich lass mich verwandeln. Da wird aus einem Bänker der Eisbär von ALDI, da wird aus einer PR-Fachfrau eine Minnesängerin aus dem Kostümverleih, und aus uns? Ähm, ja was wird aus uns. Bist Du der Typ Baumarkt und selfmade, oder eher gekauft und geliehen?
Wir stehen gerne ab und an, zu festgelegtem Kodex (damit wir nicht auffallen) versteht sich, im Rampenlicht - auf der Bierbank, dem Tanzpodium oder am Straßenrand. Manch einer wird dabei zur Rampensau (ich denke da gerade auch irgendwie ans Oktoberfest oder den Wasen) ... andere springen schon weit über Ihren Schatten, wenn sie im Ringel-T-Shirt, den Matrosen mimen.
Aber alles hat mit Selbstdarstellung zu tun - wie jeder Blog (auch dieser) - wie jeder Facebook-Account. Selbstdarstellung, Eigenwerbung - PR im weitesten Sinne. Wir haben alle etwas zu sagen. Sei es durch Bilder, durch Worte, durch Aktionen. Das Netz bietet uns durch seine Vielfalt und sein Facettenreichtum den nötigen Voyeurismus, den wir wollen. Datenschutz hin oder her, wir wollen das, wir brauchen das und viele Leben davon - richtig pekuniär. Karnevall vor ever. Früher bedeutete es oftmals eine Kariere als Cirkusakteur, sogenannter Schausteller und Schauspieler ... heute reicht unsere Freiheit der Vielfalt, wenn wir unseren Alltagstrott unterbrechen, ein bisschen ausbrechen und Facebook bedienen, Bloggen oder Samstagabend nach einem Vorglühen auf die Piste schreiten, um in ein Leben der Leichtigkeit zu verfallen - wo man Komplimente bekommt, die Sprache leichter - direkter läuft und man danach wieder in sein Alltagssofa fallen darf. So ein bisschen sind wir dem Alltag entrückt, haben das Überleben des individuellen Ichs ausserhalb des Hamsterrades getestet, frei nach dem Motto: I will survive. Juhu!
Da sitze ich nun in meine Sofakissen zurückgelehnt - würde mich natürlich freuen, von Euch "Feedback" zu bekommen, da ich mit Euch im Kommunikationsprozess nicht nur auf Einbahnstraße gepohlt bin, sondern natürlich gerne Meinung hören würde. Also, nur zu!
Silke
Und wie immer noch ein musikalisches Schmankerl passend zur Thematik:
Karneval, der "wird sehr unterschiedlich zelebriert: Karnevalsumzüge, Masken, Musik und das Verkleiden spielen eine Rolle. ..." (Wikipedia) Eine Rolle? Es ist an sich das Wichtigste überhaupt. Eine neue Haut überstülpen, mal Tabus brechen, Tanzen & Singen, mal anders sein dürfen.
Celebration - ganz ohne Schokolade, vielleicht mit ein bisschen Alkohol für den Mut - und husch, husch ich lass mich verwandeln. Da wird aus einem Bänker der Eisbär von ALDI, da wird aus einer PR-Fachfrau eine Minnesängerin aus dem Kostümverleih, und aus uns? Ähm, ja was wird aus uns. Bist Du der Typ Baumarkt und selfmade, oder eher gekauft und geliehen?
Wir stehen gerne ab und an, zu festgelegtem Kodex (damit wir nicht auffallen) versteht sich, im Rampenlicht - auf der Bierbank, dem Tanzpodium oder am Straßenrand. Manch einer wird dabei zur Rampensau (ich denke da gerade auch irgendwie ans Oktoberfest oder den Wasen) ... andere springen schon weit über Ihren Schatten, wenn sie im Ringel-T-Shirt, den Matrosen mimen.
Aber alles hat mit Selbstdarstellung zu tun - wie jeder Blog (auch dieser) - wie jeder Facebook-Account. Selbstdarstellung, Eigenwerbung - PR im weitesten Sinne. Wir haben alle etwas zu sagen. Sei es durch Bilder, durch Worte, durch Aktionen. Das Netz bietet uns durch seine Vielfalt und sein Facettenreichtum den nötigen Voyeurismus, den wir wollen. Datenschutz hin oder her, wir wollen das, wir brauchen das und viele Leben davon - richtig pekuniär. Karnevall vor ever. Früher bedeutete es oftmals eine Kariere als Cirkusakteur, sogenannter Schausteller und Schauspieler ... heute reicht unsere Freiheit der Vielfalt, wenn wir unseren Alltagstrott unterbrechen, ein bisschen ausbrechen und Facebook bedienen, Bloggen oder Samstagabend nach einem Vorglühen auf die Piste schreiten, um in ein Leben der Leichtigkeit zu verfallen - wo man Komplimente bekommt, die Sprache leichter - direkter läuft und man danach wieder in sein Alltagssofa fallen darf. So ein bisschen sind wir dem Alltag entrückt, haben das Überleben des individuellen Ichs ausserhalb des Hamsterrades getestet, frei nach dem Motto: I will survive. Juhu!
Da sitze ich nun in meine Sofakissen zurückgelehnt - würde mich natürlich freuen, von Euch "Feedback" zu bekommen, da ich mit Euch im Kommunikationsprozess nicht nur auf Einbahnstraße gepohlt bin, sondern natürlich gerne Meinung hören würde. Also, nur zu!
Silke
Und wie immer noch ein musikalisches Schmankerl passend zur Thematik:
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Montag, 23. September 2013
Auf den Weg in die Zukunft
Wenn man krank ist, schläft man viel - aber meist unruhig. Und ich neige beim krank sein, viel zu träumen. Diesmal von Familienangehörigen, die es nicht mehr gibt, von Häuseren, die so nicht mehr existieren, von Begebenheiten, die lange her sind und es fraglich ist, ob es in Realität wirklich so war. Pop-Up-Fenster beim Aufwachen, die Stimmen der Vergangenheit, Gerüche und Farben ... das verwirrt denn doch. Die Träume waren eine Reise in die Vergangenheit, vermengt mit dem derzeitigen Alltag beim Wachwerden. Und dieser Alltag wird, vor allem für meine Piratenkinder, sicher mal Erinnerungen und Popups werden. Hoffentlich gebe ich den Kindern schöne, warme Farben mit auf den Weg in die Zukunft, freudige Feste - leckre Gerüche!
Einen schönen Abend - Silke
Ein Pop-up-Fenster meiner Kindheit:
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Donnerstag, 4. April 2013
Tagg und Text
Endlich komme ich dazu, die Aktion Taggs und Text mitzumachen. Martina hat mich in ihrem Blog dazu aufgefordert. Ziel der Aktion ist es, die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen und die Regeln sind folgende:
- schreibe 11 Dinge über dich
- beantworte 11 Fragen, die dein Tagger gestellt hat
- überlege dir selber 11 Fragen, die du stellen möchtest
- suche dir 11 Blogs, die du taggen möchtest (wenn möglich unter 200 Leser)
- zurücktaggen ist nicht erlaubt
- setze bitte den Link von deinem Beitrag unten ins Kommentarfeld.
Ich
- bin pragmatisch
- mit Leidenschaft optimistisch
- manchmal auch sarkastisch - aber ist so ein schönes Wort
- voller Hochachtung und Respekt gegenüber der Natur
- predige gerne die Toleranz
- liebe das Leben
- hasse Chaos
- brauche Struktur, die man auch mal durchbrechen kann
- freue mich über vieles und kleine Wunder, die andere als Kleinigkeiten abtun,
- genieße Sprache
- sterbe für meine Familie
Zu Martinas Fragen:
1.Wie kommst es das du bloggst? - Schreiben und erzählen ist mein Metier
2. Bloggen deine freunde auch und lesen sie was du schreibst? Manche!
3. Was bewegt dich einen neuen Post zu schreiben? Das Leben, erlebte Situationen, die Denkprozesse anstossen ... die wiederum raus müssen
4. Wieoft postet du? Immer dann!
5. Ist es dir wichtig wieviele Follower du hast, kontrollierts du das? Ehrlich - Statistiken reizen jeden Menschen in der PR
6 Schreibst du oft Kommentare? Wenn ja warum? Nur wenns raus muss
7. Was würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen? Meine Familie, dann wärs aber nicht mehr einsam!
8. Könnstest du ohne deinn Blog leben? Ja ... dann bräuchte ich aber sicher mehr Papier
9. Hat sich dein leben geändert seit du Bloggst? Mhm, ich brauche nur weniger Papier
10. Dein erster Blog den du jemals gelesen hast? Einen Blog auf Brigitte.de, den gibt es aber in der Form nicht mehr
11. Gibt es Blogs die du nicht mehr liest und warum? nö ...
Meine 11 Fragen:
1. Was gibt Dir das Bloggen?
2. Was isst Du am Liebsten?
3. Kannst Du über Essen schreiben und bekommst keinen Hunger? Sei ehrlich!
4. Wie waren die letzten 10 Jahre: in einem Wort?
5. Was sollen die kommenden 10 Jahre bringen: in einem Wort?
6 Was liest Du, wenn Du keine Blogs liest?
7. Wer ist Dein wichtigster Kritiker und warum?
8. Könnstest du ohne deinen Blog leben?
9. Welcher wärst Du gerne, wenn Du Politiker sein könntest?
10. Gibt es Situationen, die Du ganz furchtbar findest? Beschreibe Sie!
11. Wenn Du ein Lied mit diesem Blogeintrag verbindest, welches wäre es? Blogge es bitte gleich nach deinen Antworten.
Jetzt seid Ihr 6 gefragt ... 11 müssen nicht sein!
Helen Silbermann - Standpünktchen
Marc-Oliver Bischoff - dem Schreibix sein Blog
Vegayn.
maviefrallemande
oekoalltag.de und noch hohlart.de (übrigens viel Glück mit dem neuen Laden)
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Donnerstag, 26. Januar 2012
Das Buch ist fertig ...
... liebe Momo Tafra(s) - ich bin total stolz auf Euch und Eva! Das habt Ihr ganz toll hinbekommen! GRATULATION!
Also mein Buchtipp der Woche ist hier erhältlich - ;o)
Silke
Also mein Buchtipp der Woche ist hier erhältlich - ;o)
Silke
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Donnerstag, 15. Dezember 2011
Ungünstige Zeit ...
Also, da gibt es Viren, ach, die kommen immer zur ungünstigen Zeit!
Da gibt es schlechte Noten - verdimmich nochmal, echt immer zur ungünstigen Zeit!
Da gibt es schimmliges Brot - ausgerechnet jetzt!
Und und und. Man ärgert sich und kann es aber nunmal nicht ändern. Meist ist es ja auch nicht unbedingt ein selbstgewähltes nur selbstverursachtes Schicksal - und man weiß es auch eigentlich selbst. Aber blöd, wenn man das so direkt dann noch aufs Brot (ausnahmsweise nicht schimmlig) geschmiert bekommt.
So auch heute:
"Ein Kreuzbandriss. Zu dumm: Termine gibt es bei der Radiologie erst in 2 Monaten wieder - wissen Sie, Sie haben sich dafür wirklich die denkbar ungünstigste Zeit ausgesucht!"
Hm, kann mir einer mal sagen, wann es günstig ist eine fette Erkältung oder gar Magen/Darm zu bekommen? Wann es super ist, wenn ein Brot schlecht ist? Oder wann ist es günstig, sich mit Vollkaracho beim Radln auf die Straße zu legen? (Zumal - das war schon vor zwei Wochen, aber hm, heute war echt erst die ungünstigste Zeit damit zum Arzt zu gehen) Echt, wenn Ihr mir das sagen könntet - ehrlich, das würde mich stark treffen. Ich weiß es nämlich nicht - ist grad auch ganz schlecht dafür - denkbar ungünstig ... so in der Zeitbemessung!!! ;o)
In diesem Sinne, Euch noch eine schöne Restadventszeit - Alles Liebe von Silke
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Donnerstag, 5. Mai 2011
"Alles neu macht der Mai" ...
...
"auf zu neuen Ufer!" habe ich mir in den letzten Monaten oftmals selbst als Motivationsmotto in diesem schwierigen Jahresstart vorgeschrieben. Und siehe da, was ich mir in den Kopf setze, braucht nur ein bisschen, bis ich es auch umsetzen kann.
Ab diesem Monat habe ich eine neue Arbeit, eine neue Herausforderung, die sicher viel Spannendes mit sich bringt und Kontakt mit netten-neuen Leuten bedeutet.
Da steigt natürlich auch die Laune - und deshalb habe ich Euch einen Gute-Laune-Ohrwurm beigefügt.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonnenlaunentag -
Alles Liebe von Silke
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Mittwoch, 16. März 2011
Jubiläum verpennt
Das Jahr 2011 hat nicht gut gestartet - das ist eine milde Umschreibung für: Es ist bisher eines der persönlich wie auch global empfundenen schrecklichsten Jahre, bereits im Start. Und doch gäbe es einen Anlass, "juhu" zu rufen. Doch, ich gestehe, ich habe es völlig übersehen.
Das Taschenwerk ist heimlich, still und leise, so wie es sich in mein Leben geschlichen und festgestickt hat, zwei Jahre alt geworden ... so richtig offiziell. Am 5. März 2009 hatte ich das Gewerbe angemeldet.
Was kann man erwarten ... keine weltbewegende Erfindungen ... zhzh ... nein! Doch ich kann zufrieden sein. Jedes kleine Taschenwerkchen, jedes kleines "Säses" ist etwas Besonderes geworden und schlenkert an so manchem Arm fröhlich durch die Gegend ... nicht nur in Europa.
So mancher kleiner Erdenbürger hat seine ersten Träume in einem "Säßes-Bettzipfelchen" verschlummert, oder seinen Karottenbrei im Naschwerk landen lassen. Krimskramssammler sortieren seither in fröhlich bunten Farben Werkzeuge, Feinsstrumpfhosen und künstlerische Frühwerke ...; Kuschel-Matroschkas oder -Babuschkas wärmen so manchen Fuß oder helfen bei Bauchschmerzen, und und und. Sogar ein Kuschelkuh-Kissen hat meine zickige Nähmaschine zugelassen. Jedes Stück ist Herzenssache. Damit kann ich zufrieden sein!
Zur Zeit beherrscht allerdings der Wahlkampf Baden-Württemberg und zu einem nicht unwesenltichen Teil mein Leben (arme Familie!). Ich habe Hoffnung, dass danach im Land, wie auch "Zuhause" sich etwas getan hat. Privat brauche ich wieder Ruhe, Zeit für alle Aufträge ... und nicht nur im Ländle muss ein Umdenken stattfinden.
Es soll kein Traum bleiben, es soll keine Hoffnung sein - nein, es ist real notwendig!
Ich wünsch Euch eine gute Nacht - schlaft gut und träumt 'was schönes!
Silke
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Mittwoch, 5. Januar 2011
Einführungskurs: Flexibilität & Krisenmanagement - Grundsteine der modernen Gesellschaft
Herr, je - also man sollte wirklich nicht zu viel planen oder auch nicht zu locker sein. Wir haben derzeit Ferien - wir: die Piratenkinder samt Mama. Das heißt, man trifft uns gerne noch um 11.00 Uhr "morgens" im Schlafanzug an und das kann auch gut noch eine Stunde später auch so sein.
Nur was, wenn alle noch im Pyjama rumdaddeln und plötzlich eine Fahrt zum Kinderarzt ansteht, der leider nur bis 11.30 Mittwochmittags, wie es hier im schwäbischen heißt, seine Praxis geöffnet hat und am anderen Ende der Stadt platziert ist. Das ist ein Vollstart von Null auf Hundert - von alle Mann ab in die Klamotten, Autokratzen, und Ampelhopping. Warum? Ein gequetschter Mittelfinger des mittleren Piratenkindes! Piratensohn Nr. 2 steht unter Schock und sitzt ganz gegen seine Gewohnheit still im Auto, Piratensohn Nr. 1 bereuht die Geschichte mit dem Türenspiel, das eindeutig zu seinen Gunsten ausging. Die Piratentochter kommentiert alles Geschehene und am Fahrzeugvorbeiziehende sehr bildlich an ihren zwei Fingern vorbei, die bei solch aufregenden Aktionen immer in ihrem Mund stecken. Also, alles etwas unverständlich!
Mama konzentriert sich auf den Verkehr und verdrängt ganz gut die aufkommende Übelkeit, die sich beim Betrachten des Kinderfingers einstellen wollte.
Doch die Sache ging glimpflich aus - Piratensohn Nr. 2 war tapfer, schilderte seinem Lieblingskinderarzt sogar detailliert, wie er zu diesem verflixt blauen Finger kam und trägt seither stolz ein Bärenpflaster. Piratenkind Nr. 1 achtet nach allem darauf, dass keine Tür in unserem Haushalt geschlossen ist oder wird (immerhin schon fast sechs Stunden lang) und Nr. 3 erzählt die ganze Geschichte schon ohne Finger im Mund.
Das war also eine praktische Lektion in Sachen: Flexibilität und Krisenmanagement für die Piratenkinder - samt Mama!
Unsere Termine für heute wurden wieder umgemodelt, die vorgenommenen wichtigen Erledigungen einfach verschoben ... wir sind ja so flexibel - echt easy going, oder wie?
Ich wünsche Ihnen nun einen schönen Abend
Silke
Nur was, wenn alle noch im Pyjama rumdaddeln und plötzlich eine Fahrt zum Kinderarzt ansteht, der leider nur bis 11.30 Mittwochmittags, wie es hier im schwäbischen heißt, seine Praxis geöffnet hat und am anderen Ende der Stadt platziert ist. Das ist ein Vollstart von Null auf Hundert - von alle Mann ab in die Klamotten, Autokratzen, und Ampelhopping. Warum? Ein gequetschter Mittelfinger des mittleren Piratenkindes! Piratensohn Nr. 2 steht unter Schock und sitzt ganz gegen seine Gewohnheit still im Auto, Piratensohn Nr. 1 bereuht die Geschichte mit dem Türenspiel, das eindeutig zu seinen Gunsten ausging. Die Piratentochter kommentiert alles Geschehene und am Fahrzeugvorbeiziehende sehr bildlich an ihren zwei Fingern vorbei, die bei solch aufregenden Aktionen immer in ihrem Mund stecken. Also, alles etwas unverständlich!
Mama konzentriert sich auf den Verkehr und verdrängt ganz gut die aufkommende Übelkeit, die sich beim Betrachten des Kinderfingers einstellen wollte.
Doch die Sache ging glimpflich aus - Piratensohn Nr. 2 war tapfer, schilderte seinem Lieblingskinderarzt sogar detailliert, wie er zu diesem verflixt blauen Finger kam und trägt seither stolz ein Bärenpflaster. Piratenkind Nr. 1 achtet nach allem darauf, dass keine Tür in unserem Haushalt geschlossen ist oder wird (immerhin schon fast sechs Stunden lang) und Nr. 3 erzählt die ganze Geschichte schon ohne Finger im Mund.
Das war also eine praktische Lektion in Sachen: Flexibilität und Krisenmanagement für die Piratenkinder - samt Mama!
Unsere Termine für heute wurden wieder umgemodelt, die vorgenommenen wichtigen Erledigungen einfach verschoben ... wir sind ja so flexibel - echt easy going, oder wie?
Ich wünsche Ihnen nun einen schönen Abend
Silke
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Montag, 15. November 2010
Transpirationsprobleme ...
… Nein, nicht wie in der Werbung, nach dem Joggen, nicht nach dem Fußballspiel und auch nicht, nach: weil man den Bus nicht verpassen will. Verdunstung von Wasser über die Spaltöffnungen der Haut, können verschiedene Gründe haben.
Sie haben sicher mitbekommen, dass wir umgezogen sind. Vom hundertjährigen Gemäuer, Marke Aktivhausstandart mit dem Charme des besonderen Wärmflaschenabos und In-Zehn-Minuten-Auf-Dem-Marktplatz-Faktor sind wir an den Stadtrand gezogen – nach Wimmlingen à la Ali Migutschk: „Rund herum nur Baustelle“ - nix wie Baustelle. Da braucht man kein Fernsehen … Der Weg mit dem Fahrrad in die Stadt – bzw. über die Anhöhe zurück ist für mich untrainierte Amateurradlerin eine echte Herausforderung.
Das „neue Haus“, wie die drei Piratenkinder es nennen, ist dicht, wie eine Maxi-Explorer-Super-Dry-Windel – eben fast passiv. Es ist genaustens zu überlegen, ob es Not tut, an gemütlichen Herbsttagen mit Frühlingswetter wie gestern vom Keller bis in den zweiten Stock zu hechten, um eine Murmellawine im Treppenhaus zu vermeiden … puh – da hilft kein 24h Stunden-Geruchsstopp. Nein, da schwitzt man!
Aber nicht nur gestern – von Beginn an, brachte uns unser Eigenheim ins Schwitzen. Vom Finanziellen mal ganz abgesehen – aber die Terminplanung, brachte uns in den letzten Monaten nur noch zum Transpirieren – ehrlich, manchmal auch schon fast zum Hyperventilieren. Tag X zum Umzug war festgelegt (das war auch der Ultimo-Termin) – aber nichts schien fertig zu sein. Bis tief in die Nacht wurde gepackt, geputzt, ge-e-mailt, telefoniert und und und, damit endlich alles fertig wird. Schließlich wollten wir mit Sack und Pack, in ein sauberes Haus ziehen, das Bodenbelag und Sanitärgegenstände dort hat, wo man sie so gewöhnlich braucht. Ein schwieriges Unterfangen! Und wenn jetzt fleißige Helfer unseres Umzuges diesen Text lesen, werden sie mir zustimmen, das Sack und Pack eine sehr milde Umschreibung dessen ist, was hier auf vier Etagen ausgebreitet wurde. Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank, für Eure Mühe und körperliche Ertüchtigung – auch Ihr durftet mitschwitzen!
Aber das Schwitzen nimmt kein Ende. Letzte Woche hat uns der Sturm den Angstschweiß auf die Stirn gemalt, als ein Betonklotz vom Haus purzelte und via Gerüst in der Mauer zum Nachbarn stecken blieb. Dabei wollte der Stein nicht alleine die Rutschpartie beenden und hat gleich Teile des Gerüstes mitgenommen. Jetzt wissen wir, dass Sicherheitsglas vor kleinen Piratenfußbällen oder anderen Gegenständen von innen Stand hält, sondern, dass es auch ein hervorragender Schutz vor herumfliegenden Baugerüstbrettern von außen ist.
Also, wenn sie mal auf Ihre Sauna verzichten wollen, oder so gar keinen Bock auf Joggen haben … ich empfehle Ihnen den Eigenheimbau … Variante „schlüsselfertig“ für den Einsteiger und „individuell geplant“ für alle hartgesottenen im Ausdauersport. Sie werden es sicher nicht bereuen. Wir bereuen nichts … nein, wir genießen jetzt unseren Wohnturm mitten im Baugebiet, stehen jeden Tag am Fenster und schauen Geschichten zu, ganz wie bei „Rundherum nur Stadt“. Ganz wie der Herr aus dem rosa Haus schräg gegenüber. Übrigens, könnten Sie abends bitte den Rollo runterlassen, wir fühlen uns doch ein bisschen beobachtet!
Ich wünsche allen einen schönen heißen Herbst - bis bald
Silke
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